Sanguisorba (Wiesenknopf)

Wiesenknopf (Sanguisorba) trägt kleine Blütenköpfchen an langen, dünnen Stielen, die bei jedem Windhauch mitschwingen. Er blüht bis in den Herbst, ist winterhart und bei Bienen beliebt. Wir liefern ihn als wurzelnackte Staude, Versand ab Mitte März.

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Wiesenknopf: Bewegung für Ihr Staudenbeet

Sanguisorba, auf Deutsch Wiesenknopf, ist eine Staude, die man erst richtig bemerkt, wenn Wind aufkommt. Die kleinen Blütenköpfchen sitzen an dünnen Stielen und schwingen bei jedem Lufthauch mit. So kommt Bewegung ins Beet, und das schaffen nur wenige Stauden. Lange hatten wir nur eine Sorte im Programm. Jetzt gibt es mehr Auswahl: kompakte Sorten für den Beetrand und hohe, die zwischen Gräsern über alles hinausragen.

Welcher Wiesenknopf passt zu Ihnen?

Korean Snow blüht weiß, hell und frisch, und sieht zwischen Gräsern besonders schön aus. Pink Tanna bleibt kompakt und passt gut nach vorne ins Beet. All Time High macht seinem Namen alle Ehre und überragt fast alles. 

Warum Wiesenknopf?

Er blüht lange, oft bis in den September oder Oktober, wenn vieles andere schon verblüht ist. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge fliegen gern darauf. Die verblühten Köpfchen dürfen ruhig stehen bleiben, denn mit Raureif sehen sie auch im Winter noch gut aus. In der Vase hält Wiesenknopf lange, und er lässt sich gut trocknen.

Der richtige Standort

Sonne bis lichter Schatten und ein Boden, der nicht austrocknet. In der Natur wächst Wiesenknopf auf feuchten Wiesen, deshalb mag er frischen, nährstoffreichen Boden. Im Präriegarten, im naturnahen Beet oder neben Ziergräsern fühlt er sich wohl. Hohe Sorten können sich nach starkem Regen etwas neigen. Stabile Nachbarn oder eine kleine Stütze helfen.

Pflanzen und Pflege

Wir liefern Wiesenknopf als wurzelnackte Staude, Versand ab Mitte März. Pflanzen Sie ihn bald nach Erhalt, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist. Halten Sie etwa 40 bis 50 Zentimeter Abstand und gießen Sie in den ersten Wochen gut. Danach kommt er gut allein zurecht. Im späten Winter schneiden Sie ihn bodennah zurück, bevor der neue Austrieb erscheint. Mehr Pflege braucht er nicht.

Häufige Fragen zum Wiesenknopf


Ist Wiesenknopf winterhart?
Ja, vollkommen. Er übersteht auch strenge Winter in Deutschland problemlos und treibt jedes Jahr wieder aus.
Wann blüht Wiesenknopf?
Je nach Sorte von Juni oder Juli bis in den September, manche Sorten sogar bis in den Oktober.
Wie hoch wird Wiesenknopf?
Das hängt stark von der Sorte ab. Kompakte Sorten bleiben bei etwa 50 Zentimetern, hohe erreichen anderthalb Meter und mehr.
Ist Wiesenknopf gut für Bienen?
Ja. Die Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an, gerade im Spätsommer, wenn das Nahrungsangebot knapp wird.
Verträgt Wiesenknopf Schatten?
Lichten Schatten verträgt er gut. Im tiefen Schatten blüht er weniger und die Stiele werden weich.
Wann pflanzt man Wiesenknopf?
Am besten im Frühjahr. Dann hat die Pflanze den ganzen Sommer Zeit, um gut einzuwurzeln.
Ist das derselbe Wiesenknopf wie Pimpinelle?
Nein. Pimpinelle ist der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor), ein Küchenkraut für Salate und die Frankfurter Grüne Soße. Unsere Sorten sind Zierstauden für das Beet.